Nachhaltigkeit

Der Begriff der „Nachhaltigkeit“ gilt als Synonym Natur und Umwelt für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Dazu zählen der Erhalt der Artenvielfalt, der Klimaschutz, die Pflege von Kultur- und Landschaftsräumen in ihrer ursprünglichen Gestalt sowie ein generell schonender Umgang mit der natürlichen Umgebung. In ökologischer Hinsicht muss die Nutzung der wirtschaftlichen Ressourcen so angelegt sein, dass sie dauerhaft eine tragfähige Grundlage für jetzige und nachfolgende Generationen bietet.
Die Transgourmet Seafood GmbH ist sich ihrer Verantwortung gegenüber ihren Kunden und der Umwelt bewusst! Das Unternehmen bekennt sich zu einer nachhaltigen Fischeinkaufs­politik. Die Mitarbeiter und Kunden unseres Unternehmens werden dabei über die Inhalte des nachhaltigen Fischeinkaufs und dessen entsprechende Zeit- und Aktionspläne sowie der Unternehmensstrategie vertraut gemacht und kontinuierlich durch Workshops, Seminare, Coachings und Infos über die Fortschritte informiert. In der firmeneigenen Seafood Akademie in Bremerhaven finden dazu regelmäßig Kunden- und Mitarbeiterveranstaltungen statt.

Drei Säulen, eine Überzeugung

Verantwortungsvolle Produkte und Beschaffung:

  • Tierschutz
  • Nachhaltigkeitsmarke „Ursprung“
  • Regionale Produkte
  • Reinheitsgebote (ohne künstliche Aromen,
  • Geschmacksverstärker oder Farbstoffe)
  • Bio Produkte
  • Ohne Gentechnik, GVO-freie Fütterung, etc.

 

Rossourceneffizienz und Klimaschutz:

  • Energieeffizienz/ Energiemanager/ Neubauten
  • Ökostrom/ Strombezug aus regenerativen Energien
  • Verringerung der CO2 Emissionen bis 2023 um 12%
  • Kraftstoffverbrauchreduktion in der Zustellung
  • Schonung von Ressourcen (FSC Papier, etc.)

 

Guter Arbeitgeber und Geellschaftliches Engagement:

  • Zertifizierung „Beruf & Famillie“
  • Great Place to work
  • Betriebliche Altersvorsorge, Mindestlöhne,
  • freiwillige Sozialleistungen
  • Gesundheitsmanegement
  • Aus- und Weiterbildung
  • Lebensmittelspenden an die Tafel

MSC-zertifizierte Produkte

Der Marine Stewardship Council (MSC) ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, durch nachhaltige Entwicklung im Fischereisektor die weltweite Überfischung der Meere zu verringern. Dafür hat der MSC einen Umweltstandard für nachhaltige Fischerei entwickelt, nachdem sich Fischereien des Wildfangs freiwillig bewerten lassen können. Werden sie den Kriterien für eine nachhaltige Fischerei gerecht, dürfen sie ihren Fang mit dem MSC-Logo kennzeichnen. Das Logo grantiert jedoch keine Qualitätstandards.

Verbraucher können über den gezielten Kauf von Fisch mit diesem Siegel einen Beitrag leisten, die Situation in unseren Weltmeeren zu verbessern. Das Siegel wird nur an Fischereibetriebe verliehen, die sich dauerhaft verpflichten, die Fischbestände so zu schonen und zu erhalten, dass der Lebensraum Meer in seiner Vielfalt erhalten bleibt. Wer Fisch mit dem MSC-Siegel kauft, belohnt verantwortungsvolle Fischfangpraktiken und trägt zu einem gesunden Ökosystem Meer bei.

 

Voraussetzung für die MSC-Zertifizierung ist die Einhaltung der drei Grundsätze:

1. Erhalt gesunder Fischbestände. Eine nachhaltige Fischerei nutzt die Bestände, ohne sie in ihrer Substanz zu gefährden. Dazu gehört auch, dass die Reproduktionsfähigkeit der Zielfischarten nicht herabgesetzt wird.

2. Minimale Auswirkungen auf das Ökosystem. Die von der Fischerei betroffenen Ökosysteme dürfen nicht irreversibel geschädigt werden und der Anteil ungewollter Beifänge weitgehend minimiert.

3. Effektives und verantwortungsvolles Management der Fischerei. Die Fischerei muss einem verantwortungsbewussten Management unterliegen, das flexibel auf Veränderungen reagiert und alle internationalen, nationalen und regionalen Regeln beachtet.

 

Heute sind weltweit bereits 131 Fischereien zertifiziert. MSC-zertifizierte Fischereien fangen ca. fünf Millionen Tonnen Fisch und Meeresfrüchte -also fast sechs Prozent der weltweiten Fangmenge an Fisch und Meeresfrüchten aus Wildfang. Über 11.000 Produkte weltweit tragen das blaue MSC-Siegel. In Deutschland wird quantitativ die meiste MSC-Ware verkauft – rund 40% des in Deutschland verkauften Wildfisches stammt aus Fischereien, die nach MSC-Standard zertifiziert sind.

Nicht nur die Fischereien selbst, auch alle nachfolgenden Unternehmen, die mit dem MSC-Siegel werben, müssen zertifiziert sein. Dazu zählen unter anderen der Großhandel, die Fischtheke im Handel und auch das Betriebsrestaurant, das MSC-Fisch auf dem Speiseplan anbietet.

 

Transparenz gegenüber unseren Kunden

Vom Kutter bis zum Konsumenten. Lückenlose Transparenz und Rückverfolgbarkeit mit fTRACE.

Vertrauen ist gut, Gewissheit ist besser: Beim Kauf von Fisch und Seafood wollen sich Händler und Verbraucher nicht auf vage Nachhaltigkeitsversprechen verlassen. Sie erwarten aktuelle und überprüfbare Fakten. Auch der Gesetzgeber stellt detaillierte
Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit der sensiblen Lebensmittel. Doch wie können Unternehmen diese Herausforderung mit überschaubarem Aufwand meistern? Eine einfache und sichere Möglichkeit bietet das Traceability-System fTRACE. Hier genügt eine einzige digitale Schnittstelle, um Lieferketten durchgehend transparent zu gestalten und jederzeit die geforderten Informationen bereitzustellen.

 

fTRACE und EPCIS: Grundlage für ganzheitliche Rückverfolgbarkeit.

Der EPCIS-Standard spezifiziert Schnittstellen zur Erfassung und Abfrage von „Ereignissen“, das heißt: An bestimmten Punkten der Value Chain lesen elektronische Erfassungsgeräte den Barcode aus und die Daten werden mit Zeit-, Orts- und Prozessangaben verknüpft. So entsteht eine zusammenhängende Reihe von Informationen, die ein effektives Tracking & Tracing jederzeit möglich machen. Wann wurde eine Lieferung an welchem Ort erfasst – und was genau passierte dort mit der Ware? Vom Fang über den Transport und weitere Verarbeitungsschritte bis zur Ladentheke können Geschäftspartner den Weg einzelner Fisch- oder Seafood-Lieferungen exakt abbilden und verfolgen. Jeder Prozessschritt in der Lieferkette fließt automatisch als EPCIS-Ereignis in die fTRACE-Datenbank, wo chargenspezifische Daten, erweiterte Produktinformationen und Herstellerangaben automatisch zugeordnet werden. Über eine einzige Schnittstelle können so sämtliche notwendigen Traceability-Daten effektiv und kosteneffizient gemanagt werden.

 

„Wir glauben, dass fTrace der richtige Weg für die Zukunft ist und haben unsere Lieferanten aufgefordert, die notwendigen Daten zur Verfügung zu stellen. In enger Zusammenarbeit mit GS1 Germany arbeiten wir an einer Lösung für uns. Wir sind
sicher, spätestens mit der Umstellung bei uns auf SAP das Thema in den Griff zu bekommen.“

Arnd Huber,Einkaufsleiter und Category Manager Fisch & Seafood, Transgourmet Seafood

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